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Unwetter überstanden: Völlig durchnässt, aber glücklich
Unwetter überstanden: Völlig durchnässt, aber glücklich
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Abenteuer auf der Rednitz: Von strahlendem Sonnenschein und fliegenden Ästen

Ein Kanuausflug, den wir so schnell nicht vergessen werden! Am heutigen Sonntag machte sich eine siebenköpfige Crew unseres Vereins auf den Weg nach Rednitzhembach, um gemeinsam die Paddel zu schwingen. Die Aufteilung: ein 3er-Kanu, zwei 2er-Kanus und jede Menge gute Laune.

Um 11 Uhr starteten wir bei absolutem Kaiserwetter flussaufwärts auf der Rednitz. Die Landschaft zeigte sich von ihrer schönsten Seite – allerdings forderte die Strömung auch einiges an Muskelkraft. Da der Großteil von uns eher zu den "Kanu-Novizen" gehörte, blieb das eine oder andere Boot ab und zu mal am Ufer hängen oder ging auf Tuchfühlung mit quer liegenden Baumstämmen. Aber echter Vereinsgeist kennt kein Aufgeben: Unsere Kanutinnen und Kanuten kämpften sich jedes Mal heldenhaft aus der Misere!

Plötzlicher Wetterumschwung: Land unter!

Nach einer guten Stunde Fahrzeit war es mit der Idylle jedoch schlagartig vorbei. Völlig unerwartet zog ein gewaltiger Sturm auf. Die Wetter-App hatte nur mickrige 40 % Regenwahrscheinlichkeit und keinerlei Unwetterwarnungen ausgespuckt.

Reaktionsschnell drehten wir sofort um und paddelten zurück Richtung Bootsverleih. Innerhalb von Minuten schüttete es wie aus Eimern. Während Blitz und Donner bedrohlich näher kamen, krachten hinter uns (zum Glück!) die ersten dicken Äste ins Wasser. Ein kurzer Zwischenstopp am Ufer brachte keine Rettung – im Gegenteil: Das Unwetter legte nach und peitschte uns heftigen Hagel mitten ins Gesicht.

In dieser Extremsituation wurden taktische Entscheidungen getroffen:

  • Team "Power-Paddler": Ein Boot mobilisierte die allerletzten Kräfte und kämpfte sich auf dem Wasserweg direkt zurück zum Verleih.
  • Team "Sicherheit geht vor": Die anderen beiden Crews zogen ihre Kanus kurzerhand an Land und traten den Rückweg zu Fuß am Flussufer entlang an.

Am Ende kamen alle sieben Abenteurer – bis auf die Knochen durchnässt, aber wohlauf – wieder am Startpunkt an. Der Kanubetreiber zeigte absolutes Mitgefühl und spendierte der gesamten Truppe erst einmal eine Runde "warmen" Ouzo zur Beruhigung der Nerven.

Fazit: Ein nasses, windiges, aber am Ende absolut zusammenschweißendes Erlebnis. Ende gut, alles gut! ;-)



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